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Die Ausgangslage:

 

Tamugh liegt im Westen Kenias an der Grenze zu Uganda. Es ist kleine christliche Gemeinde mit etwa 4000 Einwohnern und 8 Schulen mit 1200 Kindern. Das Dorf entstand vor 40 Jahren, als den vormals nomadisierend lebenden Menschen aus dem Stamm der Pokot der komplette Viehbestand durch eine Seuche starb. Die Menschen waren mittellos und erhielten von der Provinzverwaltung ein Stück schwer bebaubares Land. Wegen der Wasserarmut hatte bisher niemand Anspruch darauf erhoben.

Die Menschen bauten sich Lehmhütten, die sie mit Gras abdeckten und begannen Mais und Bohnen zu pflanzen. Doch Regenwasser zum Trinken und Wässern steht nur während der Regenzeit zur Verfügung. Wenn der Regen wie in den letzten Jahren wegen des Klimawandels ausbleibt, verdorrt die Aussaat.

Während der Trockenzeit graben die Frauen das ausgetrocknete Bachbett auf, bis sich sandiges Sicker-wasser sammelte, das sie in Kanistern über zum Teil weite Strecken nach Hause tragen. Doch das Bach-bett wird auch von Tieren zur Wasseraufnahme aufgesucht. Durch ihre Hinterlassenschaften ist das Sickerwasser oft mit Keimen belastet, wodurch es regelmäßig zu Typhusinfektionen kommt - teilweise mit tödlichem Ausgang.

Der Boden ist fruchtbar, aber frühere Versuche zum Anbau von Gemüse scheiterten, da kein Geld zum Kauf von Schutzzäunen vorhanden war. Austreibende Pflanzen wurden immer wieder weggefressen.

Es gibt in Tamugh keine Elektrizität. Die einzigen vorhandenen Fahrzeuge sind einige alte indische Motor-räder, mit denen über eine Buckelpiste in 2 Stunden eine Asphaltstraße erreicht werden kann.

Der nächste Arzt ist 50km, die nächste Bank 70km entfernt.


Was bisher erreicht wurde:

 

Gemeinsam gründeten sie ein privates Hilfsprojekt, um die Lebensbedingungen der Dorfbewohner zu ver-bessern, das von unserem Lions Club unterstützt wird. Damit erhielt das Selbsthilfekomitee von Tamugh die Möglichkeit, folgende Maßnahmen mit technischer und finanzieller Unterstützung aus Deutschland durchzuführen:

  • Bau einer kleinen Staumauer für eine ganzjährig fließende Quelle in den Hügeln oberhalb des Dorfes
  • Verlegung von 4km Wasserleitung, Installation von 3 solar angetriebenen Wasserpumpen und 7 Tanks
  • Anschluss der größten Schule an das Quellwasser
  • Ausstattung von 4 kleineren Schulen mit Regenwassertanks zur Trinkwasserversorgung
  • Ausstattung von 116 Familien mit Regenwassertanks und Regenrinnen für ihre Dächer zur Trinkwasser- gewinnung. Sie leben außerhalb der Reichweite des Leitungsnetzes.
  • Kauf von Zäunen, Gießkannen und Samen, zur Anlage eines Gemüsegartens für 83 Familien.
  • Unterstützungsprogramm für 78 Witwen und besonders arme Familien: Bau von Lehmhäusern mit dichten Blechdächern, großem Regenwassertank, Gemüsegarten und Hühnerstall.
  • Finanzierung eines großen Schulgartens zur Selbstversorgung. Den Schülern wird dabei Wissen für die Anlage und Pflege eines Gartens für ihre spätere Ernährung vermittelt.
  • Einschulung von mehr als 100 Kindern aus mittellosen Familien durch Übernahme der Schulgebühren.

Und so geht es weiter:
Unser Entwicklungsplan zur Überwindung menschenunwürdiger Armut

Noch stehen 355 Familien auf unserer Warteliste für einen großen Regenwassertank und Regenrinnen für die Dächer ihrer Lehmhütten. Die Frauen holen aus weit entfernt liegenden Schlammlöchern trübes Wasser, das oft mit Krankheitserregern belastet ist und schleppen es nach Hause. Unter diesen Familien kommt es immer noch zu Typhusfällen. Zwischen 15 und 20 Menschen sterben jedes Jahr daran.

Das wollen wir ändern. Bis Ende 2018 soll Tamugh frei von Typhus sein.

Wir sehen dies auch als Akt der Fairness, um eine Ungleichbehandlung zwischen bereits unterstützten und noch nicht unterstützten Familien zu vermeiden. Dann soll keine Familie mehr ihr ''Trink‘‘wasser aus schlammigen Löchern nach Hause tragen, ihre Notdurft im Gebüsch verrichten und Frauen dem gesund-heitsschädlichen Qualm der offenen Holzfeuer in den Kochhäusern ausgesetzt sein.

Der folgende Flyer zeigt die einzelnen Projektbausteine, die wir mit eingehenden Spenden, unseren eigenen Beiträgen und der Förderung durch Lions Clubs International Foundation in Zusammenarbeit mit dem Selbsthilfekomitee von Tamugh realisieren werden.

 
 
   
 

 

 

 








































 

 








 

 

 

   
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